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Hongkong – 10 Tipps für die Entdeckung

Hongkong ist eine Megacity, ein einzigartiger Kosmos aus 262 Inseln. Für die Entdeckung liefern wir euch 10 wertvolle Tipps. Damit erlebt ihr etwas Besonderes und erspart euch Geld, Zeit, Probleme.

Die Octopus-Karte

Besorgt euch gleich nach der Ankunft im Flughafen die Octopus-Karte und ladet sie zunächst einmal mit 300 Hongkong-Dollar auf. Hört sich viel an, ist es aber nicht, etwa 35 Euro. Damit könnt ihr öffentliche Verkehrsmittel benutzen, zu Beginn gleich den Airport Express, aber auch Straßenbahnen, Metros und Fähren zu vielen Inseln. Wiederaufladen könnt ihr die Chipkarte in den Supermärkten der Kette „7 Eleven“ in 50er Einheiten, also 50, 100, 150 Hongkong-Dollar usw. Mit der Karte könnt ihr bei „7 Eleven“ auch einkaufen und andernorts in Fastfood-Restaurants bezahlen und Getränke an Automaten ziehen.

Kein Besuch wäre komplett ohne die Kostprobe am Ende. Die Kellereien liegen auf der anderen Flussseite des Douro in Vila Nova de Gaia.

Vorsicht, Linksverkehr!

Nicht vergessen, damit eure Entdeckungen unfallfrei verlaufen: Bei Hongkong handelt es sich um eine einstige britische Kronkolonie. Ein Erbe der Geschichte ist der Linksverkehr. Auf Straßen seht ihr gelegentlich „Look left“ aufgepinselt – nach links schauen!

Fahrt in der Straßenbahn

Das ist eine ideale Einstimmung auf Hong Kong Island, den Kern der Millionenmetropole – und das preiswerteste, ungeschminkteste Sightseeing. Die Straßenbahnen schaukeln euch volle Kraft voraus durch den Alltag. Setzt euch einfach in eine der Linien und fahrt, soweit ihr wollt. Nicht vergessen: Merkt euch für die Rückfahrt, wo ihr eingestiegen seid.

Eine Fahrt kostet 3 Hongkong-Dollar, umgerechnet 35 Eurocent. Steigt am besten über die schmale Treppe nach oben, da sind die besten Aussichtsplätze. Unter dem Sound aus metallischem Rattern und Schnarren geht es durch Hochhausschluchten, unter Brücken hindurch, an Boutiquen und Einkaufscentern vorbei. In Restaurants hängen gegrillte Enten an Haken. Über Streetfood-Ständen wabern Rauchschwaden.

Die Übersetzung für Hong Kong bedeutet „Duftender Hafen“ – allerdings wehen unterwegs nicht nur angenehme Gerüche hinein. Die Einheimischen dürften weder dies noch die Attraktivität der Tram an sich bemerken. Für sie ist die Straßenbahn ein gewöhnliches Transportmittel.

Hinweise zum Ein- und Ausstieg: Einstieg nur hinten über Stufen durch ein Drehkreuz, Ausstieg nur vorne beim Fahrer mit Bezahlung in bar oder per Oktopus-Karte.

Vista de Hong Kong
Typischer Ausblick auf Hongkong von den Höhen um den Peak

Überdachte Rolltreppen

Eine Fortbewegung anderer Art nutzen die Locals über der Cochrane Street: ein langes System aus überdachten Rolltreppen, die bergauf- und -abwärts verkehren. „Central Escalator“ heißt das Ganze, das aus mehreren Abschnitten besteht und sich über mehrere hundert Meter erstreckt.

Unser Tipp: zum Spaß einfach mal mitfahren! Das ist kostenlos. Natürlich herrscht auch hier Linksverkehr.

Achtung, nur cash!

Euro und andere Währungen tauscht man problemlos in Wechselstuben. Wissen müsst ihr, dass man Bargeld braucht, wenn ihr ein Taxi benutzt. Da geht meistens nichts mit Kreditkarte.

Taxis und ihre Farben

In Hongkong ist Taxi nicht gleich Taxi. Die kleine Taxifarbkunde lautet: Rot für ganz Hongkong, Blau nur für die Insel Lantau, Grün nur für den Bereich der New Territories. Bei den Preisen kann man im Schnitt von umgerechnet 1 Euro pro Kilometer ausgehen.

Alternativen zu herkömmlichen Taxis sind Uber und FlyTaxi.

Der beste Milchtee

Der „Milk Tea“ bei „Lan Fong Yuen“ in der Gage Street Nummer 2 gilt als der beste der Stadt. Er ist weich und geschmeidig, die geschmackliche Balance zwischen den Teearomen und der Milch perfekt. Von der Farbe her könnte man eine Tasse Milchtee für einen Milchkaffee halten.

Drinnen sitzt man vor weißen Kachelwänden auf einfachen Hockern. Der Andrang spricht für die Qualität. Ventilatoren und Klimaanlage arbeiten auf Hochdruck. Im Vorbereich wird der Tee im Akkord in Kannen frisch gebrüht – ein schönes Fotomotiv.

Die leckersten Eiertörtchen

Mögt ihr es süß und kalorienreich? Dann steuert in der Lyndhurst Street die „Tai Cheong Bakery“ an. Kenner schwören auf die „Egg Tarts“, cremegefüllte Eiertörtchen. Nur zum Mitnehmen, keine Sitzplätze.

Kostenlose Showtime

Nehmt ab Hong Kong Island eine Fähre hinüber nach Kowloon. Dort genießt ihr von der Promenade an der Tsim Sha Tsui Waterfront fantastische Ausblicke auf die Skyline von Hong Kong Island. Am Abend müsst ihr euch frühzeitig ein Plätzchen auf den langen Sitzbankreihen sichern, um ab 20 Uhr die kostenlose Multimedia-Show „Symphonie der Lichter“ zu erleben. Dann verwandeln sich die Hochhäuser drüben auf Hong Kong Island in Projektionsflächen eines farbigen Neun-Minuten-Spektakels.

Bei Jackie Chan und Bruce Lee

Einen Teil der vorgenannten Waterfront in Kowloon nimmt die sogenannte Avenue of Stars ein: mit Sternen, Namen und Handabdrücken von Filmstars des Hongkong-Kinos. Viele Namen dürften euch nichts sagen, aber mindestens zwei schon: Jackie Chan und Bruce Lee. Chan wurde 1954 in Hongkong geboren, Lee starb 1973 dort auf tragische Weise im Alter von nur 32 Jahren.

Jackie Chan spielte in Streifen wie „Rush Hour“ und „In 80 Tagen um die Welt“ mit und erhielt einen Ehren-Oscar für sein Lebenswerk.

Bruce Lee war eine Ikone der Martial-Arts-Filme. Ein kleines Stück hinter der Waterfront steigt er in Kampfkunst-Pose aus einem Bassin.

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tranvía típico
Typische Straßenbahn im Stadtbild